Ich sagte es schon: Ich bin kein Web Developer, und als Web Designer würde ich mich mangels echter Design-Talente oder -Technik schon gleich gar nicht bezeichnen. (Und don’t get me started mit Leuten, die sich ohne jeden Grund so bezeichnen…)
Die Möglichkeit eines jeden Menschen, zumindest in einem der industriell entwickelten Länder, im Netz präsent zu sein und zu publizieren, fasziniert mich aber so, dass ich den einen oder die andere von ihnen mit der einen oder anderen Hilfestellung ins Netz gebracht habe. Aber immer daran denken: kein Web Developer, kein Web Designer…
Die älteste noch unverändert im Netz befindliche Seite aus meiner Tastatur trägt den Namen Klein. Was nicht sonderlich überraschend ist, weil ich meiner Schwester Antonia Klein im Jahr 2005 bei ihrem mutigen Schritt in die Selbständigkeit wenigstens mit der Erstellung des grafischen Erscheinungsbildes ihrer Münchener Künstler-Agentur agentur klein (selbstverständlich klein geschrieben) und der dazugehörigen Web Site unter die Arme greifen wollte und konnte.
Das CMS unter der Haube war und ist Drupal; Gestaltung und Anpassung sind von mir. Nach dem Launch übernahm Antonia die Pflege der Seite und betreibt sie bis heute.
Noch viel früher, es muss so um 2002 herum gewesen sein, schrieb ich, damals noch mit einem einfachen Text-Editor, der Kölner Autorin Claudia Schreiber die ersten Webseiten. Das war damals eine einfache Sache – eine Handvoll statischer Seiten, ein, zwei Formulare, und das war’s.
Mit der Zeit wurde Claudia web-affiner (wenn der Komparativ an dieser Stelle erlaubt ist) und damit anspruchsvoller, und ich bot ihr an, ihre Seite mit einem leicht zu bedienenden CMS neu zu bauen.
Offenbar war das verwendete CMS damals nicht leicht genug zu bedienen – jedenfalls rief mich Claudia immer wieder an, weil sie mit der einen oder anderen Änderung an ihren Seiten Unheil angerichtet hatte. Ich empfahl ihr daraufhin jimdo.de als CMS und Hoster und richtete ihr die aktuelle Seiten unter claudiaschreiber.de ein. Seitdem sind die Hilferufe sehr selten geworden.
Aus dem gleichen Grund (weniger Anrufe) habe ich dem amerikanischen Tenor Steven Harrison ein CMS empfohlen und – zusammen mit einem Redesign – seine Seiten, die aus den frühen Jahren des Jahrtausends stammten, neu aufgestellt.
Das CMS für stevenharrison.org ist WordPress, das Framework ist Thesis (Affiliate-Link) – dies war das erste Mal, dass ich nicht mit einem “einfachen” Theme gearbeitet habe. WordPress kannte ich schon aus früheren Blogger-Jahren; für Steven habe ich es zum ersten Mal als CMS, nicht als Blogsoftware eingesetzt.
Besonders spannend war die Arbeit an dieser Seite deshalb, weil Steven als vielbeschäftigter Tenor überall in der Welt herumkommt und wir meist per Mail, gelegentlich auch per Skype diskutierten, wie die Seite nun aussehen und funktionieren soll.
Weniger Anrufe? Ähm… nein.


