Der Ort, an dem ich Geld verdiene, ist (meist) ein Schreibtisch in einem alten Fabrikgebäude im Berliner Stadtteil Wedding. Dort ist seit 1992 das Fernsehen der Deutschen Welle, hervorgegangen aus dem Fernsehen des Berliner Senders RIAS, zu Hause.
Seit 1996 arbeite ich für die Deutsche Welle, zunächst als freiberuflicher Fernsehkorrespondent in Washington, DC, seit 2003 als festangestellter Redakteur in Berlin. Seitdem verbringe ich meine Arbeitszeit damit, den redaktionellen Betrieb auf neue digitale Systeme umzustellen (2003 bis 2008) und die Deutsche Welle insgesamt auf die veränderten Bedingungen in einer sich rapide wandelnden Medienwelt einzustellen.
Hierbei bin ich nur ein kleines, aber nicht ganz unwichtiges Rad im Getriebe; die DW hat – wie viele, aber nicht alle anderen Medienbetriebe – erkannt, dass sie ohne Wandel nicht überlebensfähig ist, und stellt entsprechende Ressourcen bereit. Ich bin eine dieser Ressourcen. Im Tagesgeschäft bedeutet das, TV-Inhalte (also Video) auf allen möglichen Kanälen ins Netz zu bringen; darüber hinaus arbeite ich in einer Reihe von Projektgruppen mit – als Journalist und Informatiker.
In der Halb-Freizeit (nicht bezahlt, aber noch von Medien- und Technik-Denken in Anspruch genommen) beschäftige ich mich mit der Informationsgesellschaft, in der wir leben. Ich verfolge technische, politische und kulturelle Entwicklungen im Netz (und schreibe auch darüber im Blog), und damit ich es nicht ganz verlerne, schreibe ich die eine oder andere Zeile Programmcode oder helfe anderen Menschen ins Netz.
Das macht mich weder zum Programmierer noch zum Web Developer – aber doch irgendwie zum Webmenschen.
Und wenn ich gar nicht arbeite? Dann fällt das nicht mehr unter die Überschrift dieser Seite und kommt deshalb hier nicht vor.
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